Corona-Virus

Alle Informationen (chronologisch)

Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 28.10.2020 (29.10.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben Bund und Länder mit Beschluss vom 28.10.2020 einen Teil-Lockdown verkündet, von dem auch das Vereinsleben im SV erneut betroffen ist.

Nach diesem Beschluss gilt ab Montag, 2. November bis zum Monatsende:

  1. Veranstaltungen sind untersagt.
    Alle Veranstaltungen innerhalb des SV werden deshalb für diesen Zeitraum abgesagt und die bestehenden Terminschutz-Bestätigungen aufgehoben.

    -    Dies gilt für alle Veranstaltungen auf Ortsgruppen- und Landesgruppenebene (im Falle einer Verlegung entstehen natürlich keine neuen Terminschutzgebühren, sofern die Veranstaltung ersatzlos ausfällt würde die Terminschutzgebühr an die Ortsgruppe erstattet werden.);
    -    Ebenfalls gilt dies für Körungen und Wesensbeurteilungen.
    (Hunde, die in diesem Zeitfenster für eine Wesensbeurteilung vorgesehen wären, werden für einen späteren Besuch einer Wesensbeurteilung eine Sondergenehmigung ohne die damit einhergehende Gebühr erhalten.)

    Seitens des SV-Vorstandes wird den Veranstaltern (Landes- und Ortsgruppen) dringend empfohlen, zu prüfen, ob an der Durchführung einer Veranstaltung an dem kommenden Wochenende (30.10. – 01.11.2020) vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Inzidenzwerte und bei genauer Beachtung der behördlichen Vorgaben festgehalten wird oder ob, aus Verantwortung gegenüber allen Beteiligten, eine Absage der Veranstaltung in Betracht gezogen werden sollte.
     
  2. Auf dem Übungsgelände der Ortsgruppen darf nur noch Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand betrieben werden. 
    Sollten Ortsgruppen im Einzelfall trotzdem das Üben allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand erlauben, weisen wir darauf hin, dass alle Mitglieder gleich zu behandeln sind und demzufolge allen Mitgliedern diese Möglichkeit gleichermaßen eröffnet werden muss.

    Zur Unterstützung der Maßnahmen des Bundes und der Länder zur Bekämpfung der Corona-Pandemie empfehlen wir den Ortsgruppen jedoch dringend, den Vereins- und Übungsbetrieb bis mindestens zum Ende des Monats komplett einzustellen. 
     
  3. Bitte beachten Sie, dass es im Hinblick auf den regionalen Inzidenzwert sein kann, dass in besonders stark betroffenen Landkreisen oder Städten noch strengere Maßnahmen gelten können.

SV-Veranstaltungen - Öffnung ab dem 01.07.2020 (25.06.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit unserem heutigen Schreiben dürfen wir Sie darüber informieren, dass der SV-Vorstand übereingekommen ist, mit Wirkung vom 01.07.2020 wieder die Durchführung aller Veranstaltungen im SV zu ermöglichen.

  • Wesensbeurteilungen
  • Prüfungen (alle Prüfungsstufen und auch Teilnehmer mit anders- und mischrassigen Hunden, Pokal- und Vergleichswettkämpfe in B und C sowie IGP, Qualifikationsprüfungen, etc.)
  • Zuchtanlagenprüfung (ZAP)
  • Sportprüfungen (Agility, Obedience, Rally Obedience)
  • Zuchtschauen
  • Körungen

Die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit haben uns allen deutlich gemacht, dass die Corona-Pandemie noch lange nicht überstanden ist.

Mit der Durchführung einer Veranstaltung geht deshalb nach wie vor ein großes Maß an Verantwortung der veranstaltenden Ortsgruppen für alle Beteiligten (Richter, Helferinnen und Helfer, Teilnehmer, Besucher und Zuschauer) einher und nach wie vor kommt der Einhaltung der SV-Richtlinien für die Durchführung von Veranstaltungen und gegebenenfalls behördlicher Auflagen des jeweiligen Bundeslandes bzw. der jeweiligen Kommune eine erhebliche Bedeutung zu. Hierzu gehört leider auch, dass, infolge der aktuellen Entwicklungen in bestimmten Teilen der Bundesrepublik, die Durchführung von Veranstaltungen gar nicht oder nur mit erheblichen Einschränkungen möglich sein wird.

Es gilt damit nach wie vor der Grundsatz:

Terminschutz für Veranstaltungen wird vom SV unter der Maßgabe erteilt, dass die Durchführung der Veranstaltung nach den Verordnungen des jeweiligen Bundeslandes und ggf. örtlicher Verfügungen zulässig ist, bzw. der Ortsgruppe hierfür die Genehmigung der örtlich zuständigen Behörde (Ordnungsamt, Gesundheitsamt) vorliegt. Verantwortlich für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen des Bundeslandes und/oder regionaler Verfügungen ist der Vorstand der Ortsgruppe.

Die SV-Richtlinien für die Durchführung der verschiedenen Arten von Veranstaltungen sind in der aktuellen Fassung auf der Homepage des Vereins unter https://www.schaeferhunde.de/service/corona einzusehen.

Wir freuen uns, dass nach einer langen Zeit der Einschränkung der Weg hin zu einer Normalisierung des Vereinslebens beschritten werden kann, gleichzeitig appellieren wir aber auch an Ihre Vernunft und Ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber Ihren Mitmenschen. Bei aller Liebe zum Sport müssen die Erhaltung der Gesundheit und die Verhinderung einer neuerlichen Ausbreitung das Corona-Virus zum Schutz des Gemeinwohls bei der Planung und Durchführung einer Veranstaltung nach wie vor unsere vorrangigen Anliegen sein.

Je mehr wir uns in unserem Handeln diese Verantwortung vor Augen halten, desto eher werden wir den Weg zu dem, was wir früher als Normalität empfunden haben, erfolgreich beschritten haben.

Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit.

Information der Ortsgruppen - Teilnehmer/Teilnehmerzahlen Prüfungen (05.06.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Zusammenhang mit der Aussendung vom 29.05.2020 bezüglich der Wiederaufnahme des Prüfungsbetriebes in den Ortsgruppen des SV erreichen uns zahlreiche Rückfragen bezüglich der möglichen Teilnehmer und Teilnehmerzahlen bei den vorgesehenen Prüfungen.

Die Wiederaufnahme des Prüfungsbetriebes in den Ortsgruppen des SV dient dazu, den Mitgliedern die Möglichkeit zu eröffnen, zuchtrelevante Ausbildungskennzeichen zu erwerben. Abgesehen davon, dass die Durchführung einer Prüfungsveranstaltung zunächst von den behördlichen Vorgaben abhängt und nur unter Beachtung und Einhaltung der Vorgaben zum Hygiene- und Infektionsschutz erfolgen kann, bedarf es natürlich auch der Einhaltung der Vorgaben aus der Prüfungsordnung, sofern in den Richtlinien hierzu nichts anderes ausgeführt ist.

Insofern kann eine Prüfungsveranstaltung nur dann durchgeführt werden, wenn die erforderliche Mindestanzahl an Hundeführern und Hunden gegeben ist, wobei nur Hundeführer und Hunde an der Prüfung teilnehmen können, die wirklich ein zuchtrelevantes Ausbildungskennzeichen anstreben. Die Meldungen werden bei Eingang in der HG auf Zulässigkeit geprüft, wobei nachstehende Kriterien gelten:

Für zuchtrelevante Prüfungen sind nur Deutsche Schäferhunde mit Ahnentafel oder Registrierbescheinigung Anhangregister Zucht (Langstockhaar) zugelassen: BH, AD, IGP1-3, RH1, RH2, HGH, ZAP.
Wenn durch eine bestandene Prüfung der Einsatz für die Zucht bereits ermöglicht ist, darf diese Prüfung derzeit nicht wiederholt werden.

Fremd- oder mischrassige Hunde sowie Deutsche Schäferhunde ohne Ahnentafel oder Registrierbescheinigung Anhangregister Zucht (Langstockhaar) können nicht starten.

Wir empfehlen in jedem Fall, die von der zuständigen Behörde zugelassene Anzahl der Teilnehmer auf dem Platz und, dort wo es möglich ist, auch der Zuschauer entsprechend genauestens einzuhalten. Bitte beachten Sie hierbei, dass auch hier nur zuchtrelevante Ausbildungskennzeichen durchgeführt werden dürfen, reine Sportprüfungen sind weiterhin untersagt. Die Wiederaufnahme des Prüfungsbetriebes ab dem 6.6.2020 erfolgt unter der Prämisse, die Zuchtvoraussetzungen zu erreichen, um die Zucht des Deutschen Schäferhundes nicht weiter einzuschränken. Die Öffnung von reinen Sportveranstaltungen kann erst in Abstimmung mit dem VDH erfolgen.
 
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit.

Information - Prüfungsbetrieb während der Corona-Pandemie (29.05.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der Lockerungen der Beschränkungen während der Corona-Pandemie war es vor kurzem möglich, den Übungsbetrieb in den Ortsgruppen des SV wieder aufzunehmen, sofern es die jeweilige Situation im Hinblick auf die behördlichen Vorgaben und unter Beachtung und Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen zulässt.

In Abstimmung mit den anderen prüfungsberechtigten Vereinen des VDH wurde durch den SV-Vorstand entschieden, bis zum 30.06.2020 die Durchführung von reinen Sportprüfungen und Wettkämpfen auszusetzen.

Im Hinblick auf die züchterischen Aktivitäten innerhalb des Vereins hat man hat sich im SV-Vorstand darauf verständigt, ab 06.06.2020 zunächst vorrangig Veranstaltungen schrittweise wieder zuzulassen, die im Zusammenhang mit der Zuchtzulassung innerhalb des Vereins stehen und zu sehen sind (auch hier gilt: sofern behördliche Vorgaben dies möglich machen und Hygiene-/Infektionsschutzmaßnahmen beachtet und eingehalten werden):

  • Wesensbeurteilungen (*
  • Zuchtanlagenprüfung (ZAP) (**
  • Körungen (*
  • Prüfungen (insbesondere BH, AD, IGP1, HGH, RH2 - als zuchtzulassende Prüfung) (*

(* = Bitte beachten Sie die entsprechenden Richtlinien zur Durchführung dieser Veranstaltungen!
(** = Analog SV-Richtlinien Prüfung

In Anbetracht der Tatsache, dass der Übungsbetrieb für längere Zeit ausgesetzt war und die Vorbereitung für eine Prüfung erst seit Kurzem wieder stattfinden kann, bitten wir genauestens zu prüfen und sich mit dem amtierenden Richter (auch hinsichtlich eventuell bestehender gesundheitlicher Bedenken seitens des Richters) abzusprechen, ob eine Prüfungsveranstaltung mit  diesem Richter erfolgreich durchgeführt werden kann oder ob sinnvollerweise ein Wechsel des Richters und/oder die Durchführung zu einem späteren Zeitpunkt geplant werden sollte.

Wie in den anderen VDH-Mitgliedsvereinen auch, können folgende Veranstaltungen bis zum 30.06.2020 nicht durchgeführt werden, entsprechende Terminschutzbestätigungen werden hiermit widerrufen:

  • reine Sportprüfungen
    (Agility, Obedience, Rally Obedience)
  • hundesportliche Wettkämpfe
    (Pokal- und Vergleichswettkämpfe in B und C sowie IGP, Qualifikationsprüfungen, etc.)

Infolge der weiterhin bestehenden Verpflichtung zum Schutz der Gesundheit der Mitglieder und deren Angehörigen sowie zur Minimierung des Infektionsrisikos können gleichfalls bis 30.06.2020 keine Zuchtschauen durchgeführt werden und die entsprechenden Terminschutzbestätigungen werden hiermit widerrufen.

Wir bitten um Kenntnisnahme und Beachtung und danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Information - Corona-Notverordnung im SV (29.05.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

tagtäglich stellt uns die Corona-Pandemie mit ihren bekannten Nebenwirkungen vor neue Herausforderungen, mit denen wir auch als Verein umgehen müssen und die für uns neue, ungewohnte Wege bedeuten.

Das Miteinander und Leben innerhalb des Vereins ist anhand der bestehenden Satzungen und Ordnungen strukturiert und Anpassungen, um auf die tagesaktuellen Veränderungen der Rahmenbedingungen zu reagieren, sind an feste und fristgebundene Vorgaben gebunden. Die aktuelle Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es für das Vereinsleben ist, den unterschiedlichen Vorgaben in den einzelnen Bundesländern Rechnung tragen zu können.

Im Hinblick darauf, den Mitgliedern des Vereins deren Aktivitäten und damit eine Rückkehr in eine Normalität des Vereinslebens zu ermöglichen und vor dem Hintergrund, dass nicht absehbar ist, wann eine Versammlung des höchsten Organs unseres Vereins wieder möglich sein wird und um den Verein und seine Gremien dennoch handlungsfähig zu erhalten, hat sich der SV-Vorstand entschlossen, einen neuen Weg zu gehen.

Deshalb wurde eine „Ordnung zum Ausgleich der Folgen der Beschränkungen während der Corona Pandemie im Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V.“ (Corona-Notverordnung im SV) erstellt, die den Delegierten der Bundesversammlung auf der Grundlage des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom 27. März 2020 im schriftlichen Verfahren mit dem entsprechenden Antrag auf Einführung dieser befristeten Maßnahme vorgelegt wurde.

Erstmals in der Geschichte des Vereins haben die Delegierten der Bundesversammlung eine Beschlussfassung im Rahmen einer schriftlichen Abstimmung durchgeführt und am 27.05.2020 mehrheitlich die Einführung der „Corona-Notverordnung im SV“ beschlossen.

Wir bitten um freundliche Kenntnisnahme.

Hauptvereinsveranstaltungen 2020 (27.05.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der Veröffentlichung vom 28.04.2020 hatten wir zum aktuellen Stand der Durchführung der Hauptvereinsveranstaltungen des SV für das Jahr 2020 informiert. Darunter waren drei Hauptvereinsveranstaltungen über deren Durchführung vor dem Hintergrund einer aktuellen Bewertung der Situation durch den SV Vorstand Ende Mai entschieden werden sollte.

Wie geplant, hat sich der SV Vorstand aktuell am gestrigen Abend mit diesen Veranstaltungen befasst und wir dürfen Sie heute über die getroffenen Entscheidungen informieren.

  • SV-Bundessiegerprüfung IGP & Agility in Meppen (LG Waterkant) - 18.-20.09.2020
    Absage der Veranstaltung und Durchführung der Veranstaltung 2021 am gleichen Ort.
    (Der genaue Termin wird, in Abstimmung mit der WUSV-Weltmeisterschaft 2021 in Lahti/Finnland, noch bekannt gegeben.)

     
  • SV-Bundesfährtenhundprüfung in Paderborn (LG Ostwestfalen-Lippe) – 23.-25.10.2020
    Durchführung wie geplant.
  • SV-Meisterschaft Obedience und SV-Bundessiegerprüfung Obedience in Hausen-Obertshausen – 24.-25.10.2020
    Durchführung wie geplant.

Wir bitten um Kenntnisnahme.

Corona-Veröffentlichung / Wiederaufnahme des Ausbildungs- und Übungsbetriebes (13.05.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

spätestens ab Freitag kann in allen Bundesländern der Übungsbetrieb, wenn auch eingeschränkt und unter Auflagen, wieder aufgenommen werden. Die Auflagen und Einschränkungen sind dabei in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich geregelt.

Nachstehend finden Sie deshalb eine Übersicht zu den aktuellen Corona-Verordnungen in den einzelnen Bundesländern sowie die auf dieser Grundlage erarbeiteten Verhaltensempfehlungen zur Wiederaufnahme des Ausbildungs- und Übungsbetriebs:

WICHTIG:

Welche Vorschriften im Einzelnen für Ihre Landesgruppe gelten, entnehmen Sie bitte der aktuellen Verordnung auf der Internetseite Ihres Bundeslandes (eine Übersicht mit Auszügen der Corona-Verordnungen finden Sie auf der SV-Homepage www.schaeferhunde.de/service/corona).

Darüber hinaus kann in einzelnen Regionen mit besonders hohem Infektionsverlauf der Übungsbetrieb aufgrund kommunaler Verfügungen auch weiterhin oder wieder untersagt sein bzw. werden. Fragen Sie deshalb im Zweifelsfall bei den örtlich zuständigen Behörden nach (Ordnungs- oder Gesundheitsamt).

Wir wünschen Ihnen allen trotz der in mancher Hinsicht widrigen Umstände viel Spaß bei der Wiederaufnahme des Übungsbetriebes in Ihrer Ortsgruppe!

Bleiben Sie gesund und achten Sie auf sich und andere!

Corona-Pandemie / Lockerung der Beschränkungen (07.05.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder,

hinsichtlich der Corona-Pandemie wurden von der Bundeskanzlerin am gestrigen Tag weitreichende Lockerungen bekannt gegeben. Diese wirken sich sicherlich auch positiv auf die Wiederaufnahme unseres Ortsgruppen-Lebens und Übungsbetriebes aus.

Wie Ihnen sicherlich bekannt ist, werden von den verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Vorgaben gemacht. Das bedeutet für uns, dass es in den einzelnen SV-Landesgruppen unterschiedliche Regelungen gibt. Die Maßgaben wurden derzeit noch nicht von jedem Bundesland veröffentlicht.

Daher möchten wir Sie um etwas Geduld bitten. Wir arbeiten bereits mit Hochdruck an der Erstellung einer Übersicht für alle Bundesländer. Diese werden wir schnellstmöglich online stellen. Bis dahin möchten wir Sie bitten, sich regional über die Homepage Ihrer Landesgruppe, oder mittels Kontaktaufnahme zu den zuständigen Ansprechpartnern Ihrer Landesgruppe zu informieren.

Wir bedanken uns herzlich für Ihr Verständnis.

Corona Pandemie / Wurfabnahme und die Identitätssicherung Update (04.05.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

der SV-Vorstand hat sich in den vergangenen Tagen und Wochen intensiv mit den Entwicklungen in Bezug auf die Corona-Pandemie beschäftigt und diese, unter Berücksichtigung der Mitgliederinteressen und des Schutzes jedes Einzelnen, bewertet.

Wir dürfen Sie heute informieren, dass die bisher geltenden Maßnahmen, in Bezug auf die Wurfabnahme und die Identitätssicherung durch unserer ID-Beauftragten, bis auf Weiteres zu verlängern.
Dieses bedeutet konkret:

  • Die Ortgruppenzuchtwarte sind weiterhin von ihrer satzungsgemäßen Pflicht befreit, die Würfe persönlich abzunehmen. Ihnen ist es aber freigestellt, die Abnahme nach eigenem Ermessen vor Ort durchzuführen.
  • Dem ID-Beauftragten ist es freigestellt, die Würfe persönlich zu Chippen oder den Züchter an einen Tierarzt zu verweisen.

Bitte beachten Sie unbedingt die jeweils aktuell geltenden Regelungen in Ihrem Bundesland!
Vor Ort kann diese Art von Treffen weiterhin untersagt sein und ist daher zwingend mit den zuständigen Behörden vor Ort abzusprechen.
Hinweis: Alle Maßnahmen vor Ort sollten nur unter Einhaltung der allgemein geltenden Abstandsregeln (min. 1,5m) und unter Berücksichtigung der empfohlenen Hygieneregeln (Verzicht auf Händeschütteln, gründliches Händewaschen etc.) stattfinden. Darüber hinaus wird empfohlen, sich nach Möglichkeit nur alleine mit der Hündin und/oder den Welpen in geschlossenen Räumen aufzuhalten und, sofern möglich, während des gesamten Ortstermins einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wie er auch beim Einkaufen vorgesehen ist.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre gegenseitige Rücksichtnahme. Ihnen persönlich die besten Wünsche und bleiben Sie gesund!

Kurzarbeit in der SV-Hauptgeschäftsstelle (bitte beachten: geänderte Telefonzeiten) (29.04.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit unserem heutigen Schreiben möchten wir Sie darüber informieren, dass der Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. für den überwiegenden Teil der Mitarbeiter*innen der SV-Hauptgeschäftsstelle mit Wirkung vom 01.05.2020, die Kurzarbeit veranlasst hat und in den betroffenen Bereichen die Arbeitszeiten entsprechend reduziert werden.

Im Hinblick auf die Situation in Deutschland wegen der Corona-Pandemie im Allgemeinen und die Situation im Verein, und die eingeschränkten Aktivitäten der Mitglieder, im Besonderen, ist natürlich auch eine Reduzierung des Arbeitsaufkommens (Anfragen etc.) in den einzelnen Sachgebieten zu verzeichnen, denen wir bereits mit verschiedenen Maßnahmen begegnet sind, aus denen u.a. geänderte Geschäftszeiten resultieren.

Da aktuell keine Verbesserung der Situation absehbar ist und in Anbetracht der anhaltenden Situation, in der das Vereinsleben nahezu zum Erliegen kommt und damit einhergehend auch einen Arbeitsausfall im Bereich der SV-Hauptgeschäftsstelle bedeutet, sehen wir derzeit, wie in anderen Betrieben auch, nur die Möglichkeit der Kurzarbeit in den überwiegenden Teilen der SV-Hauptgeschäftsstelle.

Die Kurzarbeit betrifft die Mitarbeiter*innen in den folgenden Bereichen:

  • Kerngeschäft (Zuchtbuchamt u. Mitgliederwesen)
  • Finanzbuchhaltung
  • Zentrale Dienste
  • Mediengestaltung
  • Sekretariat

Einhergehend mit der Reduzierung der Arbeitszeiten müssen wir vorübergehend auch die telefonische Erreichbarkeit der SV-Hauptgeschäftsstelle neu organisieren. Für die Dauer der Kurzarbeit sind die betroffenen Fachbereiche der SV-Hauptgeschäftsstelle deshalb wie folgt zu erreichen.

Montag bis Freitag von 09:00 – 12:00 Uhr.

Es ist unser erklärtes Ziel, den Mitgliedern des Vereins in diesen unruhigen Zeiten, wenn auch momentan eingeschränkt, als verlässlicher Ansprechpartner und Dienstleister zur Seite zu stehen, um dann am Ende der Krise wieder mit dem gewohnten Leistungsumfang für den Verein und seine Mitglieder da sein zu können.

Wir bitten um Kenntnisnahme und wünschen uns allen, dass wir bald wieder, bei bester Gesundheit, in ein normales (Vereins-)Leben zurückkehren können.

Hauptvereinsveranstaltungen im SV (28.04.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Situation um die Corona-Pandemie ist nach wie vor angespannt und nach heutiger Einschätzung werden wir uns als Verein auch über den jetzt verlängerten Zeitraum hinaus Maßnahmen auf Bundes- und Länderebene gegenübersehen, die darauf abzielen, die weitere Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen bzw. einzudämmen.

Auch wenn unsere Veranstaltungen des Hauptvereins aufgrund des jeweiligen Veranstaltungstermins noch entfernt am zeitlichen Horizont erscheinen, so können wir die Tatsache nicht negieren, dass die Vorbereitungen bereits jetzt aktuell laufen, um an der jeweiligen Veranstaltung wirksam zu werden.

In den vergangenen Wochen erreichten uns aus den Reihen der Mitgliedschaft vermehrt Anfragen hinsichtlich der Durchführung der Hauptvereinsveranstaltungen, da die Menschen verunsichert sind und befürchten, bei einer kurzfristigen Entscheidung (Absage) auch wirtschaftliche Folgen tragen zu müssen. Dies gilt natürlich und in erster Linie auch für die Teilnehmer*innen, die sich mit den Planungen für die Teilnahme an den Veranstaltungen befassen.

Insofern stand und steht der SV-Vorstand vor der Situation, die mit schwersten Entscheidungen im Rahmen der Vorstandsarbeit zu treffen, zumal diese Entscheidungen nicht allein auf der Grundlage von belastbaren Sachverhalten und Erkenntnissen getroffen werden können.

Auf der anderen Seite besteht die Verantwortung des SV-Vorstandes gegenüber den Organisatoren, den Teilnehmer*innen und Mitgliedern des Vereins, möglichen Schaden (gesundheitlich u. wirtschaftlich) zu verhindern bzw. abzuwenden und gerade in den Zeiten, in denen sich viele Menschen einer ungewissen Zukunft nach der Krise und damit einhergehend auch den Sorgen um persönliche Gesundheit, Arbeitsplatz und finanzielle Situation gegenübersehen, in diesem für die Menschen dieses Vereins so wichtigen Bereich ein klares Bild für die nähere Zukunft zu zeichnen.

Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand, unter Einbeziehung der jeweiligen Fachausschüsse in den einzelnen Bereichen, folgende Entscheidungen getroffen, über die wir Sie heute informieren möchten.

  • SV-Bundessiegerprüfung für Rettungshunde & Internationales Championat in Bamenohl (LG Westfalen) – 06.-09.08.2020 
    Absage der Veranstaltung und Verlegung auf den 05. – 08.11.2020 am gleichen Ort.
     
  • SV-Bundesleistungshüten in Eimke (LG Niedersachsen) – 28.-30.08.2020
    Absage der Veranstaltung und Durchführung der Veranstaltung 2021 am gleichen Ort.
     
  • SV-Meisterschaft Rally Obedience in Merseburg (LG Sachsen-Anhalt) – 29./30.08.2020
    Absage der Veranstaltung und Durchführung der Veranstaltung 2021 am gleichen Ort.
     
  • SV-Bundessiegerzuchtschau in Nürnberg (LG Bayern-Nord) – 03.-06.09.2020
    Absage der Veranstaltung für das Jahr 2020
     
  • SV-Bundessiegerprüfung IGP & Agility in Meppen (LG Waterkant) - 18.-20.09.2020
    Neubewertung der aktuellen Situation und Entscheidung Ende Mai.
     
  • SV-Meisterschaft Agility und Bundesliga-Finale (Ort wird noch benannt) - 26./27.09.2020
    Absage der Veranstaltung „Bundesliga-Finale“ und „SV-Meisterschaft Agility“ (aufgrund Absage VDH-DM Agility v. 20.04.2020)
     
  • SV-Bundesfährtenhundprüfung in Paderborn (LG Ostwestfalen-Lippe) – 23.-25.10.2020
    Neubewertung der aktuellen Situation und Entscheidung Ende Mai.
     
  • SV-Meisterschaft Obedience und SV-Bundessiegerprüfung Obedience in Hausen-Obertshausen – 24.-25.10.2020
    Neubewertung der aktuellen Situation und Entscheidung Ende Mai.

Wir bitten um Kenntnisnahme und werden hinsichtlich der noch ausstehenden Entscheidungen Ende Mai umgehend informieren.

Absage aller Veranstaltungen und Termine bis 31.05.2020 (22.04.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern und im Hinblick auf die Fürsorgepflicht gegenüber den Mitgliedern hat sich der SV-Vorstand in den vergangenen Tagen erneut intensiv mit der Situation und den daraus als notwendig anzusehenden Maßnahmen befasst.

Auch wenn in der letzten Woche durch die Bundesregierung und die Länderregierungen Lockerungen der Maßnahmen verkündet wurden, so gelten nach wie vor die Verordnungen der einzelnen Bundesländer, wonach jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Veranstaltungen untersagt sind.

Vor diesem Hintergrund ist der SV-Vorstand zu der Entscheidung gelangt, die am 16.03.2020 beschlossene Absage von Veranstaltungen im SV über den 30.04.2020 hinaus

bis einschließlich 31.05.2020

zu verlängern und die bestehenden Terminschutzbestätigungen aufzuheben. Zum jetzigen Zeitpunkt kann nicht ausgeschlossen werden, dass, auch im Hinblick auf die bestehenden Allgemeinverfügungen der Bundesländer, eine Aussetzung der Veranstaltungen über den 31.05.2020 hinaus in Betracht gezogen werden muss.

Hiervon betroffen sind alle Veranstaltungen auf Ortsgruppen- und Landesgruppenebene. Gleichfalls gilt dies für Körungen und Wesensbeurteilungen.

(Es gilt weiterhin: Hunde, die in diesem Zeitfenster für eine Wesensbeurteilung vorgesehen wären, werden für einen späteren Besuch einer Wesensbeurteilung eine Sondergenehmigung ohne die damit einhergehende Gebühr erhalten. Ausgenommen hiervon sind Hunde, die von vornherein in diesem Zeitraum eine Sondergenehmigung benötigt hätten.)

Wir danken für Ihr Verständnis, dass diese einschneidenden Maßnahmen in der aktuellen Situation den einzigen Weg darstellen, um den Schutz der Mitglieder und deren Angehörigen weiterhin zu gewährleisten und die behördlich veranlassten Maßnahmen flankierend zu begleiten.

Absage der FCI-Bundesqualifikation SV (16.04.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

bezüglich der geplanten FCI-Bundesqualifikation des SV am 26. – 28.06.2020 in Immelborn (LG Thüringen) dürfen wir Sie informieren, dass der SV-Vorstand in Anbetracht der aktuellen Situation und in Abstimmung mit dem Ausbildungsausschuss beschlossen hat, die Veranstaltung abzusagen.

Seitens der Landesgruppe Thüringen wurde erfreulicherweise bereits erklärt, dass die Veranstaltung für das Jahr 2021 am gleichen Ort (genauer Termin wird noch bekanntgegeben) durchgeführt werden kann.

Zum weiteren Vorgehen für die Hauptvereinsveranstaltungen werden wir Sie, nach Bewertung der aktuellen Situation, zeitnah informieren.

Verzögerungen im Brief- und Paketverkehr international (07.04.2020)

Wie uns die Deutsche Post AG mitteilte, kommt es durch die Corona-Pandemie momentan zu starken Beeinträchtigungen im internationalen Brief- und Paketversand. Es ist daher mit erheblichen Laufzeitverlängerungen zu rechnen – teilweise können Sendungen auch nicht zugestellt werden und gehen umgehend an den Absender zurück.

Wir sind bemüht, wo immer dies möglich ist, Ihnen Ihre eingesendeten und bearbeiteten Dokumente zurückzusenden, bitten aber um Verständnis, wenn dieses auf Grund der oben geschilderten Einschränkungen stark verzögert geschieht oder zurzeit nicht möglich ist.

Für den Fall, dass keine internationale Post in Ihr Land transportiert wird, werden wir Ihre Dokumente zwischenzeitlich sicher verwahren und umgehend versenden, sobald dieses wieder möglich ist.

Der Paket- und Briefverkehr innerhalb Deutschlands ist davon nicht betroffen und wird von uns wie gewohnt bearbeitet.

Wir danken für Ihr Verständnis, wünschen Ihnen das Beste und bleiben sie gesund!

 

Deckakte - Abholung/Übergabe Welpen (25.03.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

derzeit herrscht in ganz Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie eine Ausnahmesituation. Bereits seit einigen Tagen hat die Bundes- bzw. die jeweilige Länderregierung Ausgangsregelungen für uns alle beschlossen. Wir als Bürger sind verpflichtet, diese Regelungen einzuhalten. Nachdem sich die Entscheidungen an der aktuellen Lage auch immer wieder anpassen werden, bleibt für jeden Einzelnen nur die Möglichkeit, sich ständig zu informieren, was in dem jeweiligen Bundesland bzw. in der gesamten Bundesrepublik gilt.

Nachstehend der Link zur derzeitigen Regelung der Bundesregierung:
 
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/besprechung-der-bundeskanzlerin-mit-den-regierungschefinnen-und-regierungschefs-der-laender-1733248
 
Wir gehen aktuell davon aus, dass im Sinne der getroffenen Allgemeinverfügungen die Durchführung eines Deckaktes sicher nicht unter die hier aufgeführten absolut notwendigen Dinge fällt, die den Bürger ermächtigt, hierfür das Haus zu verlassen und sich mit einer fremden Person, die nicht im selben Haushalt lebt, zu treffen.
 
Ähnliches gilt für die Abholung bzw. Übergabe von Welpen an die neuen Eigentümer, die sicher nicht im Rahmen der „Aufrechterhaltung kritischer Infrastruktur“ zu sehen ist. Andererseits sehen wir natürlich die Situation der Züchter, wonach die Welpen nicht unbegrenzt behalten werden können. In diesen Fällen empfehlen wir, das Vorgehen mit den kommunalen Behörden abzusprechen. Sofern eine entsprechende Zustimmung der Behörde vorliegt, sollte in jedem Falle darauf geachtet werden, dass die Vorgaben der Allgemeinverfügung hinsichtlich Anzahl, Kontakt und Abstand der Personen eingehalten und auf ein Minimum beschränkt werden.
 
Die Gesundheit ist unser höchstes Gut, vor diesem Hintergrund sind auch wir verpflichtet, alles dafür zu tun, die Ausbreitung der Pandemie zu stoppen, auch wenn es persönlich nicht immer leicht fällt.

Ergänzung - Auswirkung der Corona-Krise für die Vereinsarbeit in den Ortsgruppen (25.03.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder,

wir haben auf unsere Information zahlreiche Rückmeldungen von Ihnen erhalten, die uns gezeigt haben, das doch noch relativ viel unklar ist.

Uneinigkeit gibt es im Zusammenhang mit  der Notwendigkeit der Schließung der Übungsplätze. Natürlich ist es richtig, dass es sich bei den Übungsplätzen nicht um öffentliche Sportanlagen handelt. Die Anordnung (von den Bundesländern jeweils umzusetzen auf Grund der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Bundesländern angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vom 16.03.2020, Ziffer 2) betrifft aber alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und führt dazu, dass sie für den Publikumsverkehr zu schließen sind.

Aus unserer Sicht bedeutet dies, dass auf den Übungsplätzen niemand trainieren darf.

Ganz klar muss aber auch folgendes gesagt werden: Der Hauptverein verbietet nichts. Wir haben lediglich Hinweise erteilt, wie die behördlichen Anordnungen unserer Auffassung nach und zum Wohle aller umgesetzt werden sollten. Für die Einhaltung der Anordnung ist aber jeder Einzelne verantwortlich, bzw. sind es die Ortsgruppen als Hausherr des jeweiligen Vereinsgeländes. Hierbei ist aber unbedingt auch der § 9 Abs. 2 der Ortsgruppensatzung zu berücksichtigen der eindeutig festlegt, dass alle Ortsgruppenmitglieder im gleichen Maße berechtigt sind, die Anlagen der Ortsgruppen zu nutzen. Bei einer vollständigen Schließung des Übungsplatzes auf Grund der behördlichen Anordnung entstehen im Zusammenhang mit dieser Regelung keine Probleme.

Die momentanen Einschränkungen ergeben sich aus den behördlichen Anordnungen. Demensprechend sind wir auch nicht berechtigt, eventuelle Verstöße zu ahnden. Entsprechende Anzeigen nach der Rechts- und Verfahrensordnung werden dementsprechend auch nicht zur Einleitung von Vereinsordnungsverfahren führen.

Sollten Arbeiten auf dem Vereinsgelände notwendig werden, empfehlen wir Ihnen, sich mit den für Sie zuständigen Behörden in Verbindung zu setzen und zu klären, ob die Maßnahmen durchgeführt werden dürfen.

Wir wünschen Ihnen und uns allen, dass wir uns alle bald wieder ungehindert bewegen dürfen.

Auswirkung der Corona-Krise für die Vereinsarbeit in den Ortsgruppen (24.03.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

die dramatische Ausbreitung des Coronavirus hat dazu geführt, dass unsere Ortsgruppen in ganz Deutschland den Vereins- und Übungsbetrieb bis auf Weiteres einstellen müssen. Nachstehend haben wir Ihnen deshalb einige Informationen und Lösungsmöglichkeiten zu Problemen für diese schwierige Zeit zusammengestellt:

1. Betrieb der Übungsplätze

Der Betrieb der Übungsplätze ist inzwischen nicht nur in Bayern, sondern in ganz Deutschland eindeutig untersagt.

Grundsätzlich ist Sport – wohl auch mit dem Hund – alleine zwar erlaubt, aber nur in der Öffentlichkeit. Das Übungsgelände einer Ortsgruppe ist nicht öffentlich zugänglich und damit darf dort auch kein Sport gemacht werden. Genau wie die Spielplätze komplett gesperrt sind und auch ein einzelnes Kind dort nicht spielen darf, gilt das auch für den Übungsplatz einer Ortsgruppe.

Demzufolge ist z. B. auch das Mähen des Übungsplatzes aus unserer Sicht nicht erlaubt. Eine Ausnahme würden wir nur dann sehen, wenn etwas passiert ist, bei dem gehandelt werden muss, um weiteren Schaden zu vermeiden. Wenn z. B. ein Baum auf das Dach des Vereinsheims fällt und es regnet rein oder bei einem Wasserschaden. Auch wenn dies keinen der konkret geregelten Ausnahmefälle trifft, dürfte der Schaden genauso ehrenamtlich behoben werden wie von einem Handwerker.

Sollte sich auf dem Übungsplatz eine genutzte Zwingeranlage befinden, dürfen die Hunde natürlich versorgt werden.

2. Beschlussfassung während des Versammlungsverbots

Das bundesweite Versammlungsverbot gilt auch für Mitgliederversammlungen in unseren Ortsgruppen.

Das Bundeskabinett hat am 23.03.2020 den Entwurf für ein Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht beschlossen. Danach werden für Vereine vorübergehen Erleichterung auch ohne entsprechende Satzungsregelungen geschaffen, wie z. B. die Beschlussfassung außerhalb von Versammlungen im Umlaufverfahren. Abweichend von § 32 Abs. 2 BGB wird nicht mehr für alle Beschlüsse die Zustimmung aller Mitglieder gefordert.

Im Umlaufverfahren können Beschlüsse demzufolge mit der nach der Satzung erforderlichen Mehrheit geschlossen werden. Allerdings nur, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden und bis zu dem vom Verein festgesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder im Umlaufverfahren ihre Stimme abgegeben haben. Die Stimmabgabe durch die Mitglieder muss dabei nicht unbedingt schriftlich erfolgen, anstelle einer eigenhändig unterschriebenen Erklärung ist auch ein Stimmabgabe z. B. durch E-Mail oder Telefax möglich.

Auf diese Weise können Ortsgruppen auch während der Zeit der Corona-Krise in dringenden Fällen einen Mitgliederbeschluss herbeiführen, beispielsweise für dringend notwendige Investitionen oder aus anderen wichtigen Gründen

Ist die Einladung zu einer Mitgliederversammlung noch vor der behördlichen Anordnung ergangen, muss nach Aufhebung des Versammlungsverbots erneut vom Vorstand zu einer Mitgliederversammlung geladen werden. Dabei ist wieder die Ladungsfrist von zwei Wochen zu beachten. Da sich die Tagesordnung geändert haben kann, muss diese geprüft und ggf. angepasst werden.

Sind zu einer Mitgliederversammlung, die abgesagt oder verschoben wird, bereits Anträge von Mitgliedern eingegangen, sind diese auch bei einer später einzuberufenden Mitgliederversammlung zu berücksichtigen und in die Tagesordnung aufzunehmen und den Mitgliedern bekanntzugeben.

3. Hinweise zu Veranstaltungen

Wenn eine Veranstaltung Ihrer Ortsgruppe aufgrund des Coronavirus abgesagt oder verschoben werden muss, können u. U. Kosten und Schadensersatzforderungen auf Ihre Ortsgruppe zukommen. Dies hängt jedoch vom Einzelfall, von den getroffenen vertraglichen Vereinbarungen und von möglichen Rücktritts- und Stornofristen ab, die jeweils gesondert geprüft werden müssen.

In diesen Fällen sollte zunächst mit den Vertragspartnern nach einer einvernehmlichen Lösung gesucht werden. Ansprüche lassen sich u. U. vermeiden, wenn die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden kann.

Ist die Absage aufgrund einer behördlichen Anordnung erfolgt, liegt möglicherweise der Fall der sogenannten nachträglichen rechtlichen Unmöglichkeit vor (§ 275 BG), was aber im Einzelfall geprüft werden muss. Ihre Ortsgruppe wäre dann von ihren vertraglichen Pflichten befreit und der Anspruch auf Gegenleistung entfällt.

Anders dagegen stellt sich die Situation gegenüber Teilnehmern dar, die bereits Meldegeld oder Seminargebühren für eine Veranstaltung bereits bezahlt haben. Da Ihre Ortsgruppe die vertraglich vereinbarte Leistung nicht erbringen kann, haben die Teilnehmer einen Anspruch auf Rückerstattung.

4. Mitgliedschaft

Aufgrund der Einstellung des Übungs- und Vereinsbetriebs können die Mitglieder bis auf Weiteres die Trainingsangebote Ihrer Ortsgruppe nicht mehr wahrnehmen. Können sie deshalb die Mitgliedschaft kündigen oder den Mitgliedsbeitrag zurückfordern?

Grundsätzlich besteht natürlich immer die Möglichkeit, dass Mitglieder ihre Mitgliedschaft satzungsgemäß zum Jahresende kündigen können. Wenn Ihre Ortsgruppe den Übungsbetrieb aufgrund der behördlichen Anordnung eingestellt hat und die Schließung nur von einer gewissen Dauer ist, wird eine fristlose Kündigung nicht möglich sein. Eine außerordentliche Kündigung wäre nach der Rechtsprechung nur dann zulässig, wenn dem Mitglied die Mitgliedschaft unter Abwägung aller Gegebenheiten des Einzelfalls nicht mehr zugemutet werden kann.

Satzungsmäßige und bezahlte Mitgliedsbeiträge können von den Mitgliedern nicht zurückgefordert werden. So lange die Mitgliedschaft nicht gekündigt wird, bestehen die satzungsmäßigen Pflichten zur Beitragszahlung fort. Aufgrund der im Vereinsrecht geltenden Treue- und Förderpflicht sind die Mitglieder verpflichtet, sich loyal gegenüber dem Verein zu verhalten, den Vereinszweck zu fördern und alles zu unterlassen, was diesem schadet. Die behördliche Anordnung der Einstellung des Vereins- und Übungsbetriebs kann Ihrer Ortsgruppe nicht vorgehalten werden, um daraus einen Erstattungsanspruch abzuleiten. Im Übrigen muss Ihre Ortsgruppe ja auch weiterhin ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen einen ersten Überblick verschafft zu haben und stehen für weitere Fragen gerne zur Verfügung (og-beratung@schaeferhunde.de oder telefonisch 0821 74002-40, Herr Günter Oehmig). Bis dahin wünschen wir Ihnen und den Mitgliedern in Ihren Ortsgruppen, gesund zu bleiben und hoffen mit Ihnen, diese Krise möglichst bald und unbeschadet zu überstehen.

Corona-Pandemie - Betreuung von Würfen (23.03.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Entwicklung in Bezug auf die Corona-Pandemie nimmt täglich an Geschwindigkeit zu und die daraus resultierenden Ereignisse beschleunigen sich zusehends.

Nachdem erste Bundesländer Ausgangsbeschränkungen erlassen haben, erstreckt sich diese Situation seit vergangenem Wochenende nunmehr über das ganze Bundesgebiet.

Uns erreichen darüber hinaus bereits die ersten Meldungen von Züchtern, die aufgrund der Corona-Pandemie in Quarantäne sind. Ihnen allen gelten unsere besten Genesungswünsche.

Der SV-Vorstand kommt deshalb nicht umhin, für unsere Züchter, ID-Beauftragten und Zuchtwarte unsere Zuchtordnung in einigen Punkten auszusetzen.

Dieses geschieht zum Schutz der Gesundheit und zum Wohle aller Mitglieder und deren Umfeld.

Bis 30.04.2020 wird  nicht länger auf die Wurfbetreuung durch die Zuchtwarte und das Chippen mit Blutentnahme der Welpen durch ID-Beauftragte bestanden, sondern unseren Züchtern die Möglichkeit eingeräumt, in Absprache mit einem Tierarzt, für jeden Einzelnen auf seine besondere Situation bezogen, zu verfahren. Dies bedeutet die folgende Vorgehensweise:

  1. ID-Beauftragte und Zuchtwarte betreuen die Würfe bis 30.04.2020 nicht mehr persönlich. Selbstverständlich stehen die OG-Zuchtwarte den Züchtern bei Fragen weiterhin telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.
  2. Der Züchter klärt das weitere Vorgehen mit seinem Tierarzt ab. Er richtet sich dabei nach dessen Empfehlung: entweder Chippen, Blutabnahme und Impfen in der Praxis oder Verschieben der Termine auf später. Bisher gibt es für die Tierärzte noch keine einheitlichen Regelungen, die das Vorgehen während der Corona-Pandemie vorschreiben. Nachdem das Impfen wichtiger als das Chippen und die Blutabnahme ist, kann es bereits hier passieren, dass nur noch geimpft wird.
  3. Bei dem unter Ziffer 2 genannten Vorgehen ist keine Anwesenheit des ID-Beauftragten in den Praxisräumen des Tierarztes notwendig. Er schickt lediglich die notwendigen Formulare an den Tierarzt/Züchter und erhält diese nach erfolgtem Chippvorgang von selbigen zurück.
  4. Sollten die Tierärzte das Chippen und Impfen aufgrund der Entwicklung der Pandemie nicht mehr vornehmen, sondern zum Schutze der Allgemeinheit nur noch Notfälle behandeln, müsste diese Situation bis auf Weiteres so hingenommen werden. Die Welpen könnten dann ohne Chippen, Blutabnahme und Impfen abgegeben werden.
    Für diesen Fall muss der Züchter mit den Käufern entsprechende Vereinbarungen treffen, damit der SV-HG später die Informationen über das nachträglich erfolgte Chippen, Blutabnahme und Impfen zugänglich gemacht werden können. Von Seiten der Hauptgeschäftsstelle ist bereits eine Ausarbeitung/Vordruck in Arbeit, welche/r Ihnen, sofern dieser Fall eintritt, zur Verfügung gestellt wird.
  5. Das Zuchtbuchamt wird die Wurfeintragungen für die unter Ziffer 4 genannten Würfe solange zurückstellen, bis sich die Lage wieder entspannt hat.
  6. Die unter Ziffer 4 beschriebenen Würfe sind dem jeweiligen Landesgruppenzuchtwart zu melden.

Wir wünschen Ihnen allen das Beste und bleiben Sie gesund!

Eingeschränkter Publikumsverkehr in der SV-Hauptgeschäftsstelle (18.03.2020)

Liebe SV-Mitglieder und Besucher der SV-Hauptgeschäftsstelle,

die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf den Alltag von uns allen – sei es im persönlichen oder im beruflichen Umfeld. Gleichwohl sind wir selbstverständlich bestrebt, weiterhin auf dem gewohnt hohen Niveau für Sie da zu sein.

Aus gegebenem Anlass und im Interesse aller bitten wir Sie aber, von persönlichen Besuchen in unserer SV-Hauptgeschäftsstelle in Augsburg abzusehen. Wir versichern Ihnen, dass alle unsere Dienstleistungen auch über den postalischen oder elektronischen Weg zu erbringen sind, welcher bereits von einer Vielzahl unserer Mitglieder tagtäglich genutzt wird.

Ihre persönlichen Anliegen beantworten wir gerne per Telefon oder E-Mail in den einzelnen Sachgebieten und zu den bekannten Geschäftszeiten. Diese und eine Übersicht der Ansprechpartner/innen finden Sie unter www.schaeferhunde.de/der-verein/geschaeftsstelle
Wir bedanken uns für Ihr Verständnis!
Ihre SV-Hauptgeschäftsstelle

Absage aller Veranstaltungen und Termine bis 30.04.2020 (16.03.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern und im Hinblick auf die Fürsorgepflicht gegenüber den Mitgliedern hat sich der SV-Vorstand in den vergangenen zwei Tagen intensiv mit der Situation und den daraus als notwendig anzusehenden Maßnahmen befasst. Im Ergebnis ist der SV-Vorstand zu der Entscheidung gelangt, die nachfolgenden Maßnahmen zu beschließen.

  1.  Alle Veranstaltungen innerhalb des SV werden bis einschließlich 30.04.2020 abgesagt und die bestehenden Terminschutz-Bestätigungen aufgehoben.
    - Dies gilt für alle Veranstaltungen auf Ortsgruppen- und Landesgruppenebene (Im Falle einer Verlegung entstehen natürlich keine neuen Terminschutzgebühren, sofern die Veranstaltung ersatzlos ausfällt würde die Terminschutzgebühr an die Ortsgruppe erstattet werden.)
    - Ebenfalls gilt dies für Körungen und Wesensbeurteilungen (Hunde, die in diesem Zeitfenster für eine Wesensbeurteilung vorgesehen wären, werden für einen späteren Besuch einer Wesensbeurteilung eine Sondergenehmigung ohne die damit einhergehende Gebühr erhalten. Ausgenommen hiervon sind Hunde, die von vornherein in diesem Zeitraum eine Sondergenehmigung benötigt hätten.)
  2. Es wird den Vorständen der Landes- und Ortsgruppen eindringlich dazu geraten, sofern behördliche Anordnungen der Länder und Kommunen dies nicht sowieso schon vorsehen, den Übungsbetrieb sowie nicht notwendige Zusammenkünfte der Mitglieder ebenfalls bis zum Ende April auszusetzen.
    Beachten Sie bitte auch die jeweiligen Veröffentlichungen betreffend Ihres Bundeslandes und Ihrer Kommunen und halten Sie im Einzelfall Rücksprache mit den zuständigen Behörden.
  3. Die Deutsche SV-Jugend und Juniorenmeisterschaft 2020 (30.05.2020 - 01.06.2020) in Heek (LG Westfalen) muss leider abgesagt werden.

Vor dem Hintergrund der dann aktuellen Situation Ende April wird entschieden, inwieweit eine Verlängerung der Aussetzung von weiteren Veranstaltungen auf Ortsgruppen-, Landesgruppen- und Bundesebene erfolgen muss.

Wir bedauern außerordentlich, Ihnen für den Zeitraum ab Mai 2020 keine konkreten Planungen anbieten zu können, dürfen Ihnen aber versichern, dass innerhalb des SV-Vorstandes zwischenzeitlich eine ständige und, den Umständen nach, möglichst aktuelle und umfassende Bewertung der jeweiligen Situation vorgenommen wird.

Wir danken für Ihr Verständnis, dass diese einschneidenden Maßnahmen in der aktuellen Situation den einzigen Weg darstellen, um den Schutz der Mitglieder und deren Angehörigen zu gewährleisten und die behördlich veranlassten Maßnahmen flankierend zu begleiten, um zu einer Verlangsamung der Verbreitung des Corona-Virus bundesweit beizutragen.

Hinweis zu Veranstaltungen im SV (13.03.2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

die vergangenen Tage sind überschattet von den Entwicklungen hinsichtlich der Coronavirus-Infektion, einhergehend mit einer Reihe von Maßnahmen der einzelnen Länderregierungen und Kommunen, um eine Verbreitung der Erkrankung einzudämmen.

Als Verein haben wir auch eine besondere Fürsorgepflicht für unsere Mitglieder und so kommen wir schweren Herzens nicht umhin, zu empfehlen, die Notwendigkeit und das Risiko einer jeglichen Veranstaltung (Versammlungen, Prüfungen, etc.) einer genauen Betrachtung und Einschätzung zu unterziehen und gegebenenfalls abzusagen bzw. auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.

In jedem Falle ist vor der Entscheidung für die Durchführung einer Veranstaltung mit der zuständigen Kommunal-Verwaltung Kontakt aufzunehmen, um die Vorgaben für eine Durchführung zu klären und eine Risikoeinschätzung bezüglich des Gefährdungspotentials vorzunehmen.

Auch wenn der Hundesport ein zentraler Bestandteil unseres (Vereins-)Lebens ist, so steht doch unser aller Gesundheit an erster Stelle und in Zeiten wie diesen bedarf es einer genauen und vernunftorientierten Vorgehensweise, denn wir tragen auch die Verantwortung für den Schutz der Mitglieder unserer Gemeinschaft, insbesondere diejenigen unter uns, die den gefährdeten Personenkreisen zuzuordnen sind.

Der SV-Vorstand arbeitet derzeit an der Thematik und berät intensiv über das weitere Vorgehen, um Sie kurzfristig zu informieren.

Bis dahin bitten wir, in dieser Ausnahmesituation die Ruhe zu bewahren und unter Beachtung der allgemeinen Erfordernisse individuell zu entscheiden, ob eine Veranstaltung durchgeführt werden muss.