Hunde sind die beste Medizin

Besuchshunde helfen körperlich und geistig beeinträchtigten, alten oder depressiven Menschen allein durch ihre Anwesenheit. Sie geben ihren Menschen Sicherheit, Geborgenheit und Selbstbewusstsein. Diese Hunde sind deutlich von den Assistenzhunden bzw. den Behindertenbegleithunden abzugrenzen. Sie benötigen keine langjährige Ausbildung, sondern lediglich eine abgeschlossene Begleithundprüfung und etwa 30 Unterrichtseinheiten, bis zur Abschlussprüfung zum Besuchshunde.

Besuchshunde müssen vor allem gehorsam, ausgeglichen, wesensfest und kommunikationsfreudig sein sowie über eine sehr hohe Reizschwelle verfügen.

In den Besuchshunde-Kursen werden die Hunde an geistig und körperlich beeinträchtige Menschen und deren Hilfsmittel (Rollstuhl, Gehstock, Sauerstoffmaske, etc.) gewöhnt. Von grobmotorischen Berührungen und hastigen Bewegungen dürfen die Hunde sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Für den Besuchshund ist eine uneingeschränkte Vertrauensbasis zu seinem Hundeführer notwendig. 

Aktive und reaktive Besuchshunde

Aktive Besuchshunde sind temperamentvoller, fordern zum Spielen auf und motivieren ihre Bezugspersonen zur Bewegung, reaktive Therapiehunde geben Menschen das Gefühl, nicht allein zu sein und verweilen ruhig an ihrer Seite.