Helfer und Freund fürs Leben

Ein gut ausgebildeter Behindertenbegleithund ist nicht nur der beste Freund seines körperlich oder geistig beeinträchtigten Besitzers, sondern auch seine wichtigste Stütze im alltäglichen Leben. Je nach Behinderung und Einsatzgebiet werden die Hunde darauf geschult, Gegenstände zu bringen und aufzuheben, Türen und Schubladen zu öffnen, Gefahren zu erkennen oder Schalter zu drücken. Behindertenbegleithunde verhelfen ihren Menschen zu mehr Mobilität, Selbstständigkeit und oft auch einfach zu neuen sozialen Kontakten, die vielen körperlich und/oder geistig behinderten Menschen in ihrem Alltag fehlen. 

Ausbildung zum Behindertenbegleithund

Behindertenbegleithunde müssen bereits im Welpenalter für ihre spätere Berufung trainiert werden. Im Idealfall wird der Hund von Beginn an mit seinem neuen Besitzer und seinem zukünftigen „Einsatzgebiet“ vertraut gemacht. Die durch den Hundetrainer intensiv und individuell betreute Ausbildung dauert mindestens sechs Monate, hängt aber maßgeblich von den Entwicklungsschritten von Mensch und Tier und den Ansprüchen an den Hund ab. Danach (oder mit Beginn der Ausbildung)  folgt die Einführung des Hundes in den Alltag seiner neuen Familie. Behindertenbegleithunde werden außerdem regelmäßig nachgeschult - in der Hundeschule und Zuhause.