Schutz und Sicherheit: Hunde im Polizeidienst

Sie sind weit mehr als nur ein Kollege auf vier Pfoten: Polizeihunde greifen dann ein, wenn die Menschen an ihre körperlichen und technischen Grenzen gelangen. Sind sie einmal durch ihre Ausbildung spezialisiert worden, sind Polizeihunde Meister in ihrem Gebiet.  

Zu den Polizeihunden zählen

  1. Ausgebildete Schutzhunde, die bei Demonstrationen, zum Einholen fliehender Personen, zum Aufstöbern von Einbrechern sowie zum Personen- und Objektschutz eingesetzt werden.
  2. Fährtenhunde, die Spuren verfolgen und Menschen und Gegenstände über eine lange Distanz aufspüren können, z.B. für die Suche nach Vermissten.
  3. Hunde mit besonders ausgeprägtem Spiel- und Beutetrieb – diese werden zu Spürhunden für Rauschgift, Sprengstoff oder Leichen abgerichtet.

Der Polizeihund, wie auch die meisten anderen Diensthunde, verbringt seinen „Feierabend“ in der Regel als Familienhund bei seinem Diensthundeführer. Die enge Bindung zwischen dem Hund und seinem Diensthundeführer ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Mensch und Tier.

Schäferhunde im Einsatz

Seine Ausdauer, seine Intelligenz, sein enormer Arbeitswille und seine hochempfindlichen Sinne machen den Deutschen Schäferhund zum beliebtesten aller Polizeihunde. Darüber hinaus ist der Schäferhund von Grund auf wachsam, selbstbewusst und verfügt über einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Heute sind die treuen Diensthunde, besonders beim Schutzdienst, nicht mehr wegzudenken.