Sozialisierung durch Spiel und Spaß

Der Hund hat, genau wie der Mensch, ein soziales Wesen. Als Rudeltier sucht er von Geburt an den Kontakt zu seiner Mutterhündin, seinen Geschwistern und Artgenossen. Wird dem Welpen dieser Kontakt verwehrt, „verkümmert“ sein Sozialgedanke und er läuft Gefahr, zum Einzelgänger zu werden. Oft treten diese Hunde, aus ihrer Unsicherheit heraus, aggressiv oder aber extrem ängstlich gegenüber Artgenossen auf.

Regelmäßiger Kontakt zu gleichaltrigen Hunden, zum Beispiel in einer Welpenschule oder – wie wir sie nennen – „Welpenspielstunde“, kann dem entgegenwirken und dem Welpen Sicherheit im Umgang mit anderen Hunden geben.

Welpenspielstunde bedeutet, dass die Hunde hier von klein auf lernen, auf Artgenossen zu treffen, mit ihnen zu spielen und sich mit ihnen – auf soziale Art und Weise – zu verständigen. Auch die größtenteils noch unerfahrenen Hundebesitzer lernen in der Welpenspielstunde den artgerechten Umgang mit ihrem Welpen und die wichtigsten Grundsätze der Hundeerziehung. Um die soziale Bindung zwischen Mensch und (seinem) Tier zu stärken, finden auf dem Welpentreff regelmäßig Spieleinheiten mit den Hundebesitzern statt.

Denn: Hunde, die Vertrauen in sich, ihren Besitzer und ihre Umwelt haben, werden zu treuen/zuverlässigen Partnern für das ganze Leben!

Abenteuerspielplatz Welpentreff

„Aller Anfang macht Spaß“ lautet das Motto der Welpenspielstunden der SV-Ortsgruppen. Hier sind alle Welpen ab der elften Lebenswoche und, aus Sicherheitsgründen nur mit vollständigem Impfschutz, herzlich willkommen. Der Übungsplatz der Ortsgruppe wird für den Welpentreff wöchentlich zum „Abenteuerspielplatz“ hergerichtet: Hier können die jungen Hunde einmal in der Woche spielerisch den Umgang mit Gleichaltrigen lernen, verschiedenste Umweltreize kennenlernen und unter sicherer Aufsicht wertvolle Erfahrungen für eine gesunde soziale Entwicklung sammeln. Mit der 20. Lebenswoche tritt der Welpe ins Junghundalter ein und darf die Welpenspielstunde verlassen.